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Alles über Bariatrische Operationen


Mögliche Probleme nach Bypass-Operationen

Frühdumping-Syndrom

Dies kann sofort nach dem Essen auftreten. Verursacht wird es durch einfache Kohlenhydrate wie Zucker, Honig, Säfte, Süssigkeiten etc., welche vom Magen durch eine sogenannte Sturzentleerung in den Dünndarm gelangen. Da die Verdauungsenzyme fehlen, strömt Wasser in den Dünndarm. Dies geschieht, um die hohe Konzentration an einfachen Kohlenhydraten auszugleichen. Diese Flüssigkeit wird dem Kreislauf entzogen und bewirkt so die folgenden Symptome:

  • Übelkeit und Erbrechen
  • Durchfall
  • Schweissausbruch
  • Völlegefühl bis hin zum Kreislaufkollaps

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Nach der Operation – Mangelerscheinungen, Verdauungsprobleme

Die hier aufgeführten, möglichen Mangelerscheinungen und Verdauungsprobleme sind nur diejenigen, welche direkt durch die Ernährung zu einem grossen Teil beeinflusst werden können Grundsätzlich kann gesagt werden, dass restriktive Verfahren weniger Mangelerscheinungen und Verdauungsprobleme nach sich ziehen, dafür aber auch keine und/oder geringer Gewichtsabnahmen zur Folge haben als die malabsorptive- restriktiven Verfahren. Aus diesem Grunde wird das Magenband in der Schweiz kaum noch operiert. Der Schlauchmagen erfreut sich unter den Chirurgen immer grösserer Beliebtheit, doch leider fehlen hier die Langzeitstudien im Bereich Gewichtsverlauf.

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Die Operationsmethoden

Unterschied von Restriktiv und Malabsorptiv

Der Betroffene / Leser dieses Blogs muss den Unterschied der zwei Hauptgruppen von Bariatrischen Operationen kennen. Es handelt sich um die restriktiven und die malabsorptiven Verfahren.

Im Weiteren wird in diesem Blog nur auf die möglichen Komplikationen im Bereich Nahrungsaufnahme-, Verträglichkeit- und Nahrungsverwertung (Absorbierung) eingegangen, wie:

  • Eiweiss-, Mineral- und Vitaminmangel, vor allem Eisen, B12, D und Calcium;
  • Dumpingsyndrom (früh und spät);
  • Verstopfungen;
  • Durchfall;
  • Blähungen.

Viele andere Komplikationen sind medizinischer Natur und können nur beschränkt oder gar nicht durch eine ausgewogene Ernährung beeinflusst werden.
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Vor der Operation – Abklärungen

Eine Bariatrische Operation sollte durch den Facharzt und den Betroffenen erst dann in Betracht gezogen werden, wenn alle konventionellen Therapien (Umstellung des Essverhaltens mit einer Ernährungsberaterin, medikamentöse Verfahren und Behandlung von Essstörungen durch einen Psychiater / Psychologen) keinen langfristigen Erfolg erbracht haben. Im Weiteren müssen in der Schweiz (ab dem 01.01.2011) folgende Voraussetzungen erfüllt sein, damit die Kosten der Behandlung durch die Grundversicherung der Krankenkasse übernommen werden:

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