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Magenbrot – A sweet from Switzerland

Autumn customs in Switzerland

The autumn is traditionally the time of harvest and thanksgiving. Farmers used to sell cattle and poultry in the autumn and would then pay the farmhands their wages for the work they had done in the summer. Therefore the autumn was also the time to spend money and party. There was plenty of opportunity to do so, with markets, fairs, restaurants, dances, stalls, and much more besides. To this day many of these autumn traditions have retained their market character. Especially here are the many regional sweet and salty specialties to mention.

Traditionally, in the regions of Switzerland where the trade routes took place until late the 19th century, the spices were more exotic and unusual than in other places. Like in this recipe with cinnamon, cloves, nutmeg , allspice etc. The „stomach-bread“ – the Swiss name for it, owes its name to the spices and the sugar. Both were said to have a digestive and stimulating effect until the beginning of the 20th century. Still in the fifth „Idiotikonband“ (Dictionary of the Swiss German language), which appeared 1905, the „Magenbrot“ as „easily digestible pastry from sugar dough“ is presented.

magenbrotWhen annual fairs and wine festivals are celebrated in the Romandie and the German-speaking part of Switzerland from August to November, the typical pink bags filled with „Magenbrot“ are unmistakable. In the remaining seasons the sweets are hardly available. Hardly a family comes at a fair in the fall around the rose-colored „Magenbrot“ bread bags. Many consumers have their „favorite Magenbrot“, which they have been loyal to for decades. Two, three pieces are enjoyed right on the spot, the rest are taken home. Magenbrot can be stored for several weeks without any problems. The best taste is not fresh bread, but if it is a few days old. Then the glaze has beautifully bonded to the dough.

For me personally, the taste of this sweet triggers many beautiful childhood memories with my family and friends!

Ingredients for approx. 100 piece

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  • 4 cup Whole wheat flour
  • 2 Tsp Backing soda
  • 1/3 cup Cocoa powder
  • 2 cup Cane sugar
  • 2 pinch Salt
  • 1 Tsp Pumpkin pie spice
  • 10.5 oz  Half milk half water

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  • 5.3 oz Dark chocolate
  • 1/8 cup Butter
  • 5 oz Water
  • 3 cup Powder sugar
  • 3 Tsp Pumpkin pie spice

Directions

  1. Preheat oven to 340 ° F. Lay out a baking sheet with parchment paper. Mix flour, baking and cocoa powder, sugar, salt and seasoning. Add the milk water, mix well.
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  2. Put the dough on the baking tray and streak 1 cm thick.
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  3. Approximately bake for 25-30 minutes. Remove, allow to cool slightly.
  4. Cut into 2 x 5 cm pieces.
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  5. Cover two baking trays with baking paper for the glaze.
  6. Melt chocolate with butter and water over low heat. Add icing sugar and spice.
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  7. Remove the pan from the heat.
  8. Turn warm pieces of bread into the glaze portion by portion.
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  9. Lift out with a fork, drain a little and spread with a little space on the plates. Let them dry for at least 4 hours, even better overnight, turning it once.
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Tips

  • Good, in a tin well closed up to 1-2 week. Can be frozen for up to 3 months

Preparation time

Prep 40 Min
Baking ca. 25 – 30 Min
Drying mind. 4 hours

Each piece: ca. 70 kcal
14 g KH / 1 g E / 1 g F

References
Culinary heritage of Switzerland
Summer and autumn customs


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Poulet tonnato

Zutaten für 1 Personen

  • 1 kleine Dose Thunfisch im Wasser, (90g Abtropfgewicht)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 TL Kapern
  • 50 g Naturjogurt
  • Salz und Pfeffer
  • 1 kleine Tomate, in feine Scheiben geschnitten
  • 100 g Hähnchenbrust-Aufschnitt
  • Etwas Sprossenmix oder Kresse für die Dekoration
  • 1 kleine Scheibe Vollkornbrot (30 g)

Zubereiten

  1. Thunfisch abtropfen lassen und in ein hohes Gefäss geben. Mit Zitronensaft, Olivenöl, Kapern und Jogurt pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  2. Tomaten waschen und in dünne Scheiben schneiden. Mit dem Hähnchenbrust-Aufschnitt fächerartig auf einem Teller anrichten. Die Thunfischsauce darüber verteilen und mit den Sprossen dekorieren.

Tipp

  • In vielen guten Metzgereien kann kalter Kalbsbraten gekauft werden – wenn Sie die klassische Variante bevorzugen.
  • Als Dekoration eignet sich auch ein wenig Ruccolasalat.

 

20 Minuten Zubereitung
Pro Portion: ca. 432 Kcal (inkl. dem Brot)
17 g KH / 48 g E / 18 g F

© 2014 „Eine kleine Kochfibel für Magenbypass, Schlauchmagen und Co.“ von Gabriela Dänzer


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Leichte weisse Sauce (Béchamelsauce)

Zutaten für 2 Portionen Grundsauce

  • 1 ½ El Butter
  • 2 El Mehl
  • 3 dl Milch 1.5%, kalt
  • ½ TL Salz
  • Pfeffer
  • 1 Messerspitze Muskat, gemahlen

Zubereiten

  1. Butter in einer Pfanne schmelzen lassen. Mehl beigeben und kurz mitdünsten.
  2. Die kalte Milch aufs Mal beifügen und Sauce unter ständigem Rühren aufkochen.
  3. Sauce Würzen und ca. 5 Minuten weiter köcheln.

Tipp

An Stelle von Milch Bouillon, Gemüsekochwasser oder einen zum Gericht passenden Fond verwenden. Diese Grundsauce und ihre Variationen passen zu: Fisch, Geflügel, Fleisch, Gratins, Gemüse, Kartoffeln und Teigwaren.

Variante Pilzsauce

100 g Champignons, feinblättrig geschnitten, 1 ½ El Zitronensaft und etwas Wasser in einer Pfanne andünsten und anschliessend herausnehmen. Nun die Grundsauce wie beschrieben zubereiten. Am Schluss die Pilze und 1 El Thymianblättchen unter die Sauce mischen.

Variante Käsesauce (Sauce Mornay)

30 g geriebener Käse (Sbrinz, Greyerzer, Appenzeller oder Vacherin) unter die fertige Grundsauce mischen und schmelzen lassen -> Achtung, nicht mehr kochen lassen. Passt gut zu Gratins.

Variante Kräutersauce

1 Knoblauchzehe gepresst und 1 El Estragon mit dem Butter andämpfen und die Grundsauce wie beschrieben fertig zubereiten. Am Schluss ein 1 El Noilly Prat (trockener Wermut)und 2 El Kapern unter die Sauce mischen. Passt sehr gut zu Fisch.

Variante Currysauce

2 Tl Curry (mild oder scharf) zusammen mit der Butter andämpfen. Die Grundsauce wie beschrieben fertig zubereiten. Am Schluss einen halben, säuerlichen Apfel in die Sauce reiben. Passt gut zu einem Riz Casimir.

 

10 Minuten Zubereitung
Pro Portion: ca. 180 Kcal
15 g KH / 6 g E / 10 g F


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Karotten-Hackfleisch-Lasagne

Zutaten für 2 Personen

  • 1 Tl Öl
  • 150 g Hackfleisch (Rind)
  • 1/2 Tl Salz
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 250 gr Karotten, fein gehobelt
  • 2 dl Fleischbouillon (Brühe)
  • 2 El Petersilie, fein geschnitten
  • 2 kleine Zucchini, längs in feine Scheiben geschnitten
  • 1.5 dl Creméfin 7%, zum kochen
  • 1 Tl Maizena / Speisestärke
  • 2 El geriebener Sbrinz (Reibkäse)

Zubereiten

  1. Öl in einer beschichteten Bratpfanne heiss werden lassen. Fleisch ca. 4 Min. anbraten, herausnehmen, salzen.
  2. Zwiebel, Knoblauch und Karotten (Rüebli) in derselben Pfanne ca. 5 Min. andämpfen. Bouillon dazugiessen, aufkochen, Hitze reduzieren. Fleisch wieder beigeben, ca. 2 Min. köcheln, Petersilie  daruntermischen.
  3. Cremefine mit Maizena verrühren – Achtung auf Klumpen achten.
  4. 2 Esslöffel Fleischsauce in der vorbereiteten Form verteilen. Mit Zucchinistreifen bedecken, 1/3 Sauce und 1/3 Cremefine darauf verteilen. Vorgang 2-mal wiederholen. Käse darüberstreuen.
  5. Backen: ca. 35 Min. in der Mitte des auf 200 Grad vorgeheizten Ofens. Herausnehmen, ca. 5 Min. ruhen lassen.

Tipp

Die Lasagne kann auch mit normalen Pastablätter gemacht werden. Dann muss dem Cremefin kein Maizena / Speisestärke zugefügt werden.

 

60 Minuten Zubereitung
Pro Portion mit Zucchini: ca. 412 Kcal
19 g KH / 26 g E / 25 g F

60 Minuten Zubereitung
Pro Portion mit Lasageblätter: ca. 565 Kcal
52 g KH / 29 g E / 25 g F


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Pizza Hawaii

Zutaten für 2 Personen

  • ½ Stück Flammkuchenteig (zum Beispiel Leisi)
  • 6 EL fertige Tomatensauce gewürzt (z.B. Barilla Arrabbiata)
  • Italienische Gewürzmischung
  • 2 Scheibe Ananas
  • 150 g Schinken
  • 1 rote Peperoni
  • 120 g Mozzarella light
  • Salz und Pfeffer
  • Getrockneter Chili

Zubereiten

  1. Die Hälfte des Flammkuchenteigs abschneiden und auf ein Backblech legen (den restlichen Teig einfrieren). Mit der Tomatensauce bestreichen und mit italienischer Gewürzmischung würzen;
  2. Die Ananas, der Schinken und die Peperoni in Würfel schneiden und auf der Tomatensauce verteilen. Der Mozzarella ebenfalls in Würfel schneiden und am Schluss über die Pizza verteilen;
  3. Die Pizza bei 230° Grad in der Mitte des vorgeheizten Backofens 12-15 Minuten backen;
  4. Vor dem Servieren mit Salz, Pfeffer und getrocknetem Chili würzen.

 

30 Minuten Zubereitung
Pro Portion: ca. 350 Kcal
42 g KH / 23 g E / 9 g F


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Blitz-Früchteeis (Glacé)

Zutaten für 4 Portionen

  • 250 g tiefgekühltes Obst (z.B. Erdbeeren, Himbeeren, Aprikosen, Zwetschgen etc.)
  • 250 g Natur-Joghurt oder Magerquark
  • Zitronensaft nach Geschmack
  • flüssiger Süssstoff nach Geschmack oder Honig

Zubereitung

Obst und Joghurt im Mixer kurz durchrühren, mit Zitronensaft und Süssstoff abschmecken und im noch fast gefrorenen Zustand als Eis in ein Cocktailglas giessen.

Tipp

Sie können auch andere Früchte kurz einfrieren und verwenden. Möchten Sie das Eis / Glacé noch weiter verfeinern können Sie Aromen wie Vanille, Rum, Orangensaft etc. verwenden. Dekorieren Sie beim servieren der Glacé das Glas oder den Teller mit Früchten schön aus.

 

5 Minuten Zubereitung
Pro Portion: ca. 69 Kcal (mit Magerquark)
9 g KH / 6 g E / 1 g F


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Spinatauflauf mit Ei

Zutaten für 1 Personen

  • 40 g Spaghetti oder in dünne Scheiben geschnittene Zucchini
  • 150 g Blattspinat (gefroren)
  •  0.5 dl Cremefine 7 % (zum kochen)
  •  15 g gerieben Parmesan
  •  1 Ei (+ 53 g)
  • etwas Basilikum
  • Salz und Pfeffer

Zubereiten

    1. Den Backofen auf 180° Grad vorheizen.
    2. Die Spaghetti in Salzwasser al dente kochen. Den gefrorenen Spinat in den letzten 2 Minuten mitkochen.
    3. Spaghetti, Spinat, Basilikum, Cremefine und Parmesan mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen und in eine ofenfeste Form füllen. Das Ei vorsichtig aufschlagen und in der Mitte in eine Vertiefung geben. Mit etwas frischen Pfeffer würzen.
    4. Im Ofen ca. 13-15 Minuten backen. Vor dem Servieren mit etwas Basilikum dekorieren.

Tipp:

Viele Gemüse können im Winter gefroren und schon portioniert gekauft werden. Ideal für kleine Haushalte. Geriebener Käse kann übrigens auch hervorragend tiefgekühlt werden.

30 Minuten Zubereitung
Pro Portion: ca. 380 Kcal (mit normaler Pasta)
32 g KH / 21 g E / 15 g F


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Omelett mit Lachs und Frischkäse

Zutaten für 1 Personen

  • 1 TL Rapsöl
  • 1 Ei (+53 g)
  •  2 EL Mineralwasser
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 Scheibe Schwarzbrot (40 g)
  •  2 EL Hüttenkäse (40 g)
  •  30 g Räucherlachs in Streifen
  • etwas Gartenkresse

Zubereiten

Den Boden einer kleinen beschichteten Pfanne mit dem Rapsöl auspinseln und erhitzen. Ei, Mineralwasser, Salz und frisch gemahlenen Pfeffer verquirlen. Aus der Eimasse ein Omelett backen.

Omelett auf das Schwarzbrot mit dem Hüttenkäse, dem Räucherlachs in Streifen und etwas Gartenkresse anrichten. Zum würzen des Hüttenkäses kann auch etwas geriebener Meerrettich untergerührt werden.

 

10 Minuten Zubereitung
Pro Portion: ca. 295 Kcal
20 g KH / 20 g E / 15 g F

© 2015 http://www.brigitte.de


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Vinaigrette mit Ei

Zutaten für 1 Personen

Vinaigrette ist eine kalte Sauce aus Essig, Öl und je nach Rezept weiteren Zutaten wie Kräutern. Serviert wird sie zu Salat, gekochtem Gemüse (speziell Spargel), Fleisch und gedünstetem Fisch.

  • 1 EL Essig oder Sud der Gewürzgurken)
  • 2 EL Oliven- oder Rapsöl
  • 1 TL Streuwürze (Aromat)
  • ½ Zwiebel fein gehackt
  • 1 EL Petersilie, gehackt
  • 1 EL Schnittlauch, gehackt
  • 1 Gewürzgurke, in Würfel
  • 1 Ei, hartgekocht und gehackt

Zubereiten

  1. Alle Zutaten zusammen verrühren und zum Gemüse oder Fleisch reichen.

 

15 Minuten Zubereitung
Pro Portion: ca. 275 Kcal
0 g KH / 7 g E / 26 g F


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Tortilla Italia mit Artischockenherzen

Zutaten für 2 Personen

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine rote Paprika
  • 350 g Artischockenherzen aus der Dose (Abtropfgewicht ca. 180 g)
  • 3 Eier
  • 6 El Milch (1.5 % Fett)
  • 1 Tl rotes Pesto aus dem Glas
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Tl Rapsöl
  • Basilikum zum Garnieren
  • 30 g geriebener Parmesan

Zubereiten

  1. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Paprika waschen, putzen, halbieren, entkernen und in deine Streifen schneiden. Artischockenherzen in einem Sieb abtropfen lassen und halbieren. Auf Küchenpapier trocknen lassen;
  2. In einer Schüssel Eier, Milch und Pesto verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen;
  3. In einer beschichteten Pfanne (ca. 24 cm Durchmesser) das Rapsöl erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch auf mittlerer Flamme darin etwas Farbe annehmen lassen. Paprika und Artischocken hinzufügen und ebenfalls leicht andünsten;
  4. Die verquirlten Eier darüber giessen. Einen Deckel auf die Pfanne setzen und die Eiermasse bei niedriger Temperatur 5-8 Minuten stocken lassen.
  5. In der Zwischenzeit das Basilikum waschen, trocken schütteln und ein paar Blättchen abzupfen. Parmesan reiben;
  6. Tortilla mit einem Pfannenwender oder mit Hilfe eines Tellers vorsichtig wenden, Parmesan darüber streuen und kurz anschmelzen lassen. Tortilla in Stücke schneiden und mit Basilikumblättchen bestreut servieren.

 

25 Minuten Zubereitung
Pro Portion: ca. 275 Kcal
11 g KH / 20 g E / 17 g F

Bild und Rezept aus Das 8-Wochen-Turbo-Aktiv-Programm, Prof.Dr. Ingo Froböse
© 2014 GRÄFE UND UNZER VERLAG GmbH, München


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Lachs auf Gemüsebett

Zutaten für 2 Personen

  • 2 Tranchen Lachs je 125 g
  • 1 El Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 grosse Karotte
  • 1 grosse Zucchini
  • 1 grosse Peperoni
  • 0.5 dl Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Olivenöl
  • 1 TL Gewürzmischung italienisch

Zubereiten

  1. Lachs mit Zitronensaft säuern und mit Salz und Pfeffer würzen. Karotte, Zucchini und Peperoni in Streifen schneiden und in ganz wenig Gemüsebouillon knapp 8 Minuten garen.
  2. Das Gemüse inkl. der Flüssigkeit und dem Knoblauch in eine ofenfeste Form geben und mit Salz und Pfeffer nochmals abschmecken. Den Lachs darauf legen und mit Alufolie abdecken. Im vorgeheizten Backofen (mittleren Rille bei 200°C, Umluft 180°C) ca. 15 Minuten garen. Danach die Alufolie entfernen. Das Olivenöl mit der Kräutermischung vermengen und über den Fisch verteilen. Nochmals 5 Minuten weitergaren.

Tipp

  • Anstelle von Olivenöl kann auch ein halber TL Kräuterbutter pro Stück Fisch verteilt werden.
  • Damit der Lachs an seiner flachsten Seite nicht austrocknet – das flachere Stück etwas nach unten einklappen damit die Trance an dieser Stelle dicker wird und in etwa die gleiche Garzeit hat.

 

45 Minuten Zubereitung
Pro Portion: ca. 306 Kcal
14 g KH / 30g E / 13 g F

© 2014 „Eine kleine Kochfibel für Magenbypass, Schlauchmagen und Co.“ von Gabriela Dänzer


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Hähnchenfilet im Gemüsepäckchen

Zutaten für 2 Personen

  • 1 Zucchino
  • Salz
  • 1 kleiner Fenchel
  • 40 g grüne Oliven (ohne Stein)
  • 2 Tl Olivenöl
  • 2 Hähnchenbrustfilet à 120 g
  • Pfeffer
  • 1.25 dl Weisswein oder Gemüsebrühe
  • Alufolie

Zubereiten

  1. Den Backofen auf 220°C vorheizen. Zucchino waschen, putzen und der Länge nach in hauchdünne Scheiben hobeln oder schneiden;
  2. Fenchel waschen, putzen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Oliven in dünne Ringe schneiden;
  3. Alufolie in quadratische Stücke schneiden. Mit jeweils 1 Tl Olivenöl bestreichen und die Zucchinostreifen darauf verteilen;
  4. Hühnchenbrustfilets abspülen, trocken tupfen und auf die Zucchino legen, kräftig salzen und pfeffern. Oliven und Fenchel auf den Filets verteilen. Nochmals mit Salz und Pfeffer würzen, dann die Alufolie über der „Füllung“ verschliessen. Dabei eine kleine Öffnung lassen und durch diese jeweils die Hälfte des Weissweins beziehungsweise der Gemüsebrühe einfüllen. Dann die Folie fest verschliessen;
  5. Die Päckchen auf ein Blech im heissen Ofen etwa 30 Minuten garen. Herausnehmen, vorsichtig öffnen (Achtung, der Dampf ist sehr heiss!) und den Inhalt auf den Teller anrichten.

 

45 Minuten Zubereitung
Pro Portion: ca. 380 Kcal
5 g KH / 40 g E / 17 g F


Nahrungsfasern

Nahrungsfasern (lösliche- und unlösliche Nahrungsfasern), auch Ballaststoffe genannt, sind Nahrungsbestandteile welche durch die körpereigenen Verdauungsenzyme des menschlichen Magen-Darm-Traktes nicht abgebaut werden können. Nahrungsfasern kommen natürlich nur in pflanzlichen Nahrungsmittel vor, wobei heute immer wie mehr Nahrungsfasern auch gefertigten Nahrungsmitteln beigefügt werden (Jogurt etc.). Ein Teil der Nahrungsfasern wird unverändert wieder ausgeschieden, der Rest durch Bakterien im Dickdarm vergärt.

Aufgaben von Nahrungsfasern

Nahrungsfasern haben je nach Aufbau unterschiedliche Wirkungen auf den Stoffwechsel und die Verdauungsorgane. Sie können beispielsweise die Beschaffenheit des Stuhles und der Darmflora beeinflussen und so regulierend auf die Verdauung wirken.

Aufbau von Nahrungsfasern

Nahrungsfasern sind grösstenteils Polysaccharide (Mehrfachzucker). Sie bestehen aus unterschiedlich langen Ketten verschiedener Kohlenhydrateinheiten. Nahrungsfasern besitzen je nach Kettenstruktur unterschiedliche Löslichkeiten:

  • unlösliche Nahrungsfasern: z.B. Cellulose, Hemicellulosearten, Lignin;
  • lösliche Nahrungsfasern: Pektin, resistente Stärke, Inulin, Pflanzengummis, Schlemstoffe, Betaglukane und Gelstoffe.

Referenzwerte für die Nahrungsfaserzufuhr

  • Kinder ca. 10gr / 1000kcal
  • Jugendliche ca. 10gr / 1000kcal
  • Erwachsene mind. 30gr / Tag

Wichtig: Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr optimiert des positiven Effekt auf die Verdauungstätigkeit. Eine geringe Flüssigkeitszufuhr bei gleichzeitig hoher Nahrungsfaserzufuhr kann hingegen zu Verstopfungen führen.

Energie

Da Nahrungsfasern für die menschlichen Verdauungsenzyme nicht verdaubar sind, liefern sie selber dem Körper keine Energie. Die bei der bakteriellen Verdauung anfallende Abbauprodukte sind für den Körper jedoch verwertbar aber vernachlässigbar in der Berechnung des täglichen Kalorienbedarfs.

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Mineralstoffe

Mineralstoffe sind Stoffe, die sich im Erboden befinden und nur von Pflanzen unmittelbar aufgenommen werden können. Der Mensch nimmt Mineralstoffe hauptsächlich indirekt über pflanzliche und tierische Lebensmittel auf. Ausnahme bilden Trinkwasser und Speisesalz.

Aufgaben von Mineralstoffen

Mineralstoffe dienen dem menschlichen Körper vor allem als Bau- und Wirkstoffe:

  • Baustoffe: Calcium, Phosphor und Magnesium für Knochen, Zähne und Körperzellen;
  • Reglerstoffe: Beeinflussen die Eigenschaften der Körperflüssigkeiten (Natrium, Kalium, Chlor);
  • Bestandteile von wichtigen organischen Verbindungen: Jod als Bestandteil der Schilddrüsenhormone, Eisen als Bestandteil der roten Blutkörperchen etc.;
  • Säure-Basen-Gleichgewicht: Für einen normalen Ablauf des Stoffwechsels ist ein konstanter pH-Wert der Körperflüssigkeit notwendig, damit nicht die Wirkung der Enzyme beeinträchtigt ist.

Anteil im Körper

  • Mengenelement: zum Beispiel Natrium, Kalium, Calcium, Phosphor etc.;
  • Spurenelement: zum Beispiel Eisen, Jod, Fluor, Zink etc.

Bedeutung von Mineralstoffen

Mineralstoffe werden vom Körper zwar nicht verbraucht, doch wird über den Stoffwechsel immer ein Teil ausgeschieden und muss darum mit der Nahrung, vor allem bei erhöhter Belastung, ständig wieder zugeführt werden. Eine ausreichende Versorgung des Körpers mit Mineralstoffen ist lebensnotwendig.

Energie

Durch Mineralstoffe wird keine zusätzliche Energie dem Körper zugeführt.

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Kürbis-Curry Suppe

Zutaten für 4 Personen

  • 1 EL Olivenöl
  • 2 Schalotten, fein gehackt
  • 2-3 TL Curry
  • 700 g Kürbis, gerüstet
  • 2 ½ dl Organgensaft
  • 1 TL Gemüsebouillon, Pulver
  • 1 TL Salz
  • Pfeffer
  • 180 g Sauerrahm
  • 2 EL Gin, nach Belieben
  • Einige Safranfäden

Zubereiten

  1. Öl in einer Pfanne warm werden lassen und die Schalotten andämpfen. Den Curry drüberstreuen und kurz mitdämpfen.
  2. Den in Zgrobe Würfel geschnittenen Kürbis beifügen und kurz mitdämpfen.
  3. Orangensaft, Gemüsebouillon, Salz und Pfeffer beifügen, zugedeckt weiterköcheln lassen bis der Kürbis weich ist. Das Ganze mit einem Stabmixer fein pürieren.
  4. Den Sauerrahm beifügen und mit dem Schwingbesen verrühren. Vor dem Servieren einige Safranfäden über die Suppe streuen.

Tipp:

Die Suppe kann sehr gut in Portionen eingefroren werden. Suppe bis vor die Zugabe des Sauerrahms fertigstellen. Den Sauerrahm erst beim Erwärmen der einzelnen Portionen beifügen.
Anstelle von Orangensaft kann auch nur Gemüsebouillon verwendet werden.
Die Suppe kann mit gewürfeltem, gebratenem Poulet zu einer Hauptmahlzeit ausgebaut werden.

30 Minuten Zubereitung
Pro Portion ohne Eiweiss-Beilage: ca. 196 Kcal
20 g KH / 5 g E / 11 g F

Pro Portion mit 125 g Pouletbrust: ca. 321 Kcal
21 g KH / 33 g E / 12 g F


Fett

Aufgaben von Fetten

  • Fette werden für die Bildung von Zellwänden und Hormonen gebraucht;
  • Sind Energielieferanten;
  • Werden für die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine benötigt (A, D, E und K);
  • Wärme- und Verletzungsschutz von Organen (Depotfett);
  • Grosser Energiespeicher.

Fette sind essentiell → Lebensnotwendig, müssen über die Nahrung zugeführt werden!

Energie
1gr Fett= 9kcal / 37kJ

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Flüssigkeit / Trinkmenge

Das Trinken oder generell die Trinkmengen oder Flüssigkeitszufuhr nach den Operationen ist immer wieder ein Thema. Auch was in welchen Mengen und wann getrunken werden sollte oder nicht wirft hier Fragen auf. Ich werde hier wieder mal paar Facts zum Thema schreiben – grundsätzlich gilt aber auch hier – die Anweisung eurer EB und / oder Arzt haben Vorrang und die Angaben sind für operierte Menschen nach Abschluss des Kostaufbaus gedacht. In der Anfangsphase könnt ihr einfach weniger trinken solltet aber darauf achten, die Trinkmenge langsam zu steigern.

Flüssigkeit

Wasser ist mengenmässig der wichtigste Bestandteil des menschlichen Körpers. Der Wasseranteil ist bei den Frauen ca. 55% und 60% bei den Männern. Muskelmasse enthält mehr Wasser als Fett, darum haben übergewichtige Menschen oft Probleme mit ihrem Wasserhaushalt.

Verteilung der Flüssigkeit im Körper

  • Innerhalb der Zellen (Hauptbestandteil)
  • Blut und Gewebeflüssigkeit
  • Im Verdauungstrakt und in der Niere / Blase

Aufgaben von Wasser / Flüssigkeit

  • Transportmittel im Körper (Blut, Urin). Dafür muss mind. 5dl Flüssigkeit pro Tag getrunken werden!
  • Lösungsmittel (z.B. Verdauungssaft)
  • Baustoff
  • Quellmittel
  • Wärmeregulation -> schwitzen

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Kohlenhydrate

Aufgaben von Kohlenhydraten

  • Wichtigste Energiequelle für das Hirn und die roten Blutkörperchen;
  • Komplexe Kohlenhydrate sind Bestandteile von Knochen, Sehnen und Bindegewebe;
  • Kohlenhydrate werden als Glykogen in der Leber (100 – 110 g) und in der Muskulatur (250 g) gespeichert. Daraus kann bei Bedarf sehr schnell Energie bereitgestellt werden;
  • Kohlenhydrate sind notwendig zur Aufrechterhaltung des Wasser- und Elektrolythaushalts;
  • ›Wichtiger Vitamine- und Mineralien-Lieferant;
  • ›Haben Einfluss auf den Blutzucker;
  • Wichtig als Füllstoff für unsere Verdauung.

Energie
1gr Kohlenhydrate = 4kcal / 17kJ

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Langzeiternährung nach Schlauchmagen-Operationen

Nach erfolgtem Kostaufbau (wird in diesem Blog nicht behandelt) kann 5 – 6 Wochen postoperativ mit der Umstellung auf die Langzeiternährung begonnen werden. Hier ist auf eine vollwertige, ausgewogene und bedarfsgerechte Ernährung zu achten. In dieser Phase können auch immer mehr verschiedene Lebensmittel in den täglichen Menüplan aufgenommen werden. Nach wie vor bleiben die allgemeinen Essregeln nach Schlauchmagenoperationen bestehen. Hier nochmals die wichtigsten Regeln:

  • Essen Sie nur kleine Mengen (bis max. 150gr) verteilt auf max 4 Mahlzeiten am Tag;
  • Kauen Sie die Lebensmittel gut und essen Sie langsam, keine Ablenkung durch Fernsehen, Zeitungen lesen etc.;
  • Nehmen Sie sich Zeit zum Essen;
  • Essen und trinken Sie nie zur gleichen Zeit (30 Minuten vor und nach dem Essen keine Getränke);
  • Kochen Sie ihr Gemüse bissfest, so dass Sie es noch gut kauen (nicht breeig kauen) müssen. Zu weich gekochte Speisen führen dazu, dass Sie nicht gut kauen. Nicht gut gekaute Speisen verursachen Bauchbeschwerden;
  • Achten Sie darauf, dass jede Mahlzeit folgende zwei Komponenten enthält: 1. ein eiweisshaltiges Lebensmittel (Fisch, Fleisch, Käse, Milchprodukte etc.) und ein kohlenhydrathaltiges Lebensmittel (Kartoffeln, Brot, Obst etc.);
  • Trinken Sie zwischen den Mahlzeiten NUR zuckerfreie Getränke;
  • Wählen Sie fettarme Lebensmittel aus;
  • Vermeiden Sie zuckerreiche Lebensmittel.

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Allgemeine Essregeln nach Schlauchmagen-Operation

In allen Phasen der Umstellung des Essen und Trinkes nach einer Schlauchmagen-Operation sind die folgenden Regeln zu beachten:

  • Beim ersten Verspüren eines Druckgefühls nicht mehr weiter essen – auch nicht nach einer Pause;
  • Kleine Mengen an Lebensmittel bzw. kleine Portionen (max. 150gr. pro Mahlzeit) essen. Das Abwiegen/Abmessen der Lebensmittel hilft Ihnen, nicht zu grosse Nahrungsmengen zu einer Mahlzeit aufzunehmen;
  • Schluckweise trinken, evt, einen Strohhalm zum Trinken verwenden;
  • Essen und Trinken trennen, dass heisst nur vor oder nach, nicht während dem Essen trinken (30 Minuten davor und danach);
  • Vermeiden von kohlensäurehaltigen Getränken (Aufstossen);
  • Bevorzugen von fettarmen und eiweissreichen Lebensmitteln sowie Einschränk zuckerhaltiger Lebensmittel:
  • Zu den Mahlzeiten kleine Mengen (Tee-/Esslöffel) an Obst und Gemüse verzehren;
  • Neue Lebensmittel vorsichtig ausprobieren;
  • Nicht zu heiss oder zu kalt essen;
  • Nicht zu scharf (muss ausprobiert werden) oder zu fettig essen;
  • Nach der Mahlzeit möglichst flaches Hinlegen, Bücken und schweres Heben vermeiden;
  • Tägliche Einnahme der Ergänzungen im Mineral- und Vitaminbereich (wenn vom Arzt verordnet)  nicht vergessen.

Diese Empfehlungen können im Rahmen der individuellen Ernährungsberatung durch den Arzt oder Ernährungsberaterin angepasst werden!


Mögliche Probleme nach Bypass-Operationen

Frühdumping-Syndrom

Dies kann sofort nach dem Essen auftreten. Verursacht wird es durch einfache Kohlenhydrate wie Zucker, Honig, Säfte, Süssigkeiten etc., welche vom Magen durch eine sogenannte Sturzentleerung in den Dünndarm gelangen. Da die Verdauungsenzyme fehlen, strömt Wasser in den Dünndarm. Dies geschieht, um die hohe Konzentration an einfachen Kohlenhydraten auszugleichen. Diese Flüssigkeit wird dem Kreislauf entzogen und bewirkt so die folgenden Symptome:

  • Übelkeit und Erbrechen
  • Durchfall
  • Schweissausbruch
  • Völlegefühl bis hin zum Kreislaufkollaps

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Lebensmittelauswahltabelle

Die Lebensmittelauswahltabelle soll helfen – die geeigneten Lebensmittel für eine Langzeiternährung zu finden und zusammen zu stellen. Die in der Rubrik „Weniger geeignete Lebensmittel“ sind grundsätzlich nicht verboten, aber deren Verzehr kann zu Probleme und Gewichtszunahmen führen.

Lebensmittelauswahltabelle


Langzeiternährung – die 7 goldenen Regeln

Neben der modifizierten Ernährungspyramide dienen die nachfolgenden Empfehlungen (angelehnt an die Empfehlungen der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung) für eine ausgewogene und gesunde Ernährung.

  1. Vielseitig essen
    Essen Sie vielseitig und geniessen Sie die saisonalen Lebensmittelangebote. Berücksichtigen Sie individuelle Unverträglichkeiten / Intoleranzen.
  2. Ausreichende Eiweisszufuhr
    Eine gewisse Menge an Eiweiss muss dem Körper mit der Nahrung zugeführt werden, damit körpereigene Eiweisse aufgebaut werden können. In der Regel werden von 0.8gr. Eiweiss pro Kilo Körpergewicht gesprochen. Ihre Ernährungsberaterin wird diesen Wert aber mit Ihnen definitiv besprechen. Eine geziehlte Anreicherung von Speisen mit Eiweisspräparten kann nötig werden, um den täglichen Bedarf nach einer Magenbypass-Operation sicherzustellen. Weiterführende Informationen erhalten Sie unter Nährstoffe -> Eiweiss / Proteine.
  3. Zucker vermeiden
    Vermeiden Sie Zucker und mit Zuckerersatz hergestellte Lebensmittel auch Getränke. Süssstoffe können in Massen genossen werden. Werden Sie zum Kochen Zucker diesen bitte so tief als möglich dossieren.
  4. Wenig Fett und fettreiche Lebensmittel
    Fettreiche Speisen schmecken meistens gut können aber bei übermässigem Konsum wieder zu einer Gewichtszunahme führen. Ziehen Sie pflanzliche Fett den tierischen vor und verwenden Sie nur qualitativ hochwertige Öle.  Achten Sie besonders auf „versteckte“ Fett wie in Fleischerzeugnissen, Backwaren aber auch in vollfetten Milchprodukten. Weiterführende Informationen erhalten Sie unter Nährstoffe -> Fett.
  5. Reichlich Flüssigkeit
    Wasser ist absolut lebensnotwendig! Trinken Sie täglich mind. 1.5 ltr energiefreie Flüssigkeit. Alkoholische Getränke sollten Sie nur gelegentlich und nur in kleinen Mengen zu sich nehmen. Alkohol, Milch, reine Fruchtsäfte, Kaffee und schwarzer Tee dienen nicht der Deckung des täglichen Flüssigkeitsbedarfs.
  6. Essen geniessen
    Nehmen Sie sich zeit für ihre Mahlzeiten und essen Sie bewusst. Lenken Sie sich nicht mit lesen oder Fernsehn schauen ab. Essen Sie langsam und kauen Sie die Speisen gut, dies regt und fördert das Sättigungsgefühl.
  7. In Bewegung kommen
    Neben dem Essen und Trinken ist für eine nachhaltige Gewichtsreduktion die Bewegung ein Schlüsselfaktor. Klären Sie zu Beginn ihrer Aktivitäten die Leistungsfähigkeit durch ihren behandelnden Arzt ab. Weiterführende Informationen erhalten Sie unter dem Menüpunkt Sport.


Langzeiternährung nach Bypass-Operationen

Nach erfolgtem Kostaufbau (wird in diesem Blog nicht behandelt) kann 5 – 6 Wochen postoperativ mit der Umstellung auf die Langzeiternährung begonnen werden. Hier ist auf eine vollwertige, ausgewogene und bedarfsgerechte Ernährung zu achten. In dieser Phase können auch immer mehr verschiedene Lebensmittel in den täglichen Menuplan aufgenommen werden. Nach wie vor bleiben die allgemeinen Essregeln nach Bypassoperationen bestehen. Hier nochmals die wichtigsten Regeln:

  • Essen Sie nur kleine Mengen verteilt auf 4 – 5 Mahlzeiten am Tag (ideal währen 3 Mahlzeiten mit jeweils 5 Stunden dazwischen);
  • Kauen Sie die Lebensmittel gut und essen Sie langsam, keine Ablenkung durch Fernsehen, Zeitungen lesen etc.;
  • Nehmen Sie sich Zeit zum Essen;
  • Essen und trinken Sie nie zur gleichen Zeit (30 Minuten vor und nach dem Essen keine Getränke);
  • Trinken Sie zwischen den Mahlzeiten NUR zuckerfreie Getränke;
  • Kochen Sie Gemüse gründlich durch. Führen Sie rohes Gemüse schrittweise in Ihren täglichen Speiseplan ein;
  • Wählen Sie fettarme Lebensmittel aus;
  • Vermeiden Sie zuckerreiche Lebensmittel.

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Allgemeine Essregeln nach Bypass-Operationen

In allen Phasen der Umstellung des Essen und Trinkes nach einer Bypass-Operation sind die folgenden Regeln zu beachten:

  • Beim ersten Verspüren eines Völle- und /oder Druckgefühls nicht mehr weiter essen – auch nicht nach einer Pause;
  • Kleine Mengen (Portionen) essen;
  • Schluckweise trinken, evt, einen Strohhalm zum Trinken verwenden;
  • Essen und Trinken trennen, dass heisst nur vor oder nach, nicht während dem Essen trinken (30 Minuten davor und danach);
  • Vermeiden von kohlensäurehaltigen Getränken (Aufstossen);
  • Bevorzugen von fettarmen und eiweissreichen Lebensmitteln sowie Einschränk zuckerhaltiger Lebensmittel:
  • Zu den Mahlzeiten kleine Mengen (Tee-/Esslöffel) an Obst und Gemüse verzehren;
  • Neue Lebensmittel vorsichtig ausprobieren;
  • Nicht zu heiss oder zu kalt essen;
  • Nicht zu scharf (muss ausprobiert werden) oder zu fettig essen;
  • Tägliche Einnahme der Ergänzungen im Mineral- und Vitaminbereich (wenn vom Arzt verordnet)  nicht vergessen.

Diese Empfehlungen können im Rahmen der individuellen Ernährungsberatung durch den Arzt oder Ernährungsberaterin angepasst werden!

 


Grundumsatz – Leistungsumsatz – Gesamtumsatz

Der Grundumsatz (einfache Formel)
Frau = KG Körpergewicht mal 21kcal in 24 Stunden
Mann = KG Körpergewicht mal 24 kcal in 24 Stunde

Der Grundumsatz (genaue Berechnung)
Der Grundumsatz ist die Energie, die dein Körper pro Tag ohne körperliche Anstrengung, d.h. bei völliger Ruhe, benötigt. Dein Körper braucht ein gewisses Grundmass an Kalorien, um die wichtigsten Körperfunktionen (Atmung, Kreislauf, Stoffwechsel) am Laufen zu halten. Achte also darauf, dass du nicht unter deinem Grundumsatz isst.

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Nach der Operation – Mangelerscheinungen, Verdauungsprobleme

Die hier aufgeführten, möglichen Mangelerscheinungen und Verdauungsprobleme sind nur diejenigen, welche direkt durch die Ernährung zu einem grossen Teil beeinflusst werden können Grundsätzlich kann gesagt werden, dass restriktive Verfahren weniger Mangelerscheinungen und Verdauungsprobleme nach sich ziehen, dafür aber auch keine und/oder geringer Gewichtsabnahmen zur Folge haben als die malabsorptive- restriktiven Verfahren. Aus diesem Grunde wird das Magenband in der Schweiz kaum noch operiert. Der Schlauchmagen erfreut sich unter den Chirurgen immer grösserer Beliebtheit, doch leider fehlen hier die Langzeitstudien im Bereich Gewichtsverlauf.

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Die Operationsmethoden

Unterschied von Restriktiv und Malabsorptiv

Der Betroffene / Leser dieses Blogs muss den Unterschied der zwei Hauptgruppen von Bariatrischen Operationen kennen. Es handelt sich um die restriktiven und die malabsorptiven Verfahren.

Im Weiteren wird in diesem Blog nur auf die möglichen Komplikationen im Bereich Nahrungsaufnahme-, Verträglichkeit- und Nahrungsverwertung (Absorbierung) eingegangen, wie:

  • Eiweiss-, Mineral- und Vitaminmangel, vor allem Eisen, B12, D und Calcium;
  • Dumpingsyndrom (früh und spät);
  • Verstopfungen;
  • Durchfall;
  • Blähungen.

Viele andere Komplikationen sind medizinischer Natur und können nur beschränkt oder gar nicht durch eine ausgewogene Ernährung beeinflusst werden.
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